Garten- und Landschaftsbau
Gartenbau

Shropshire Schafe

Diese Rasse wurde ursprünglich in England gezüchtet.

Das besondere an diesen Schafen ist, dass sie keine Nadelgehölze verbeißen und daher ideal in Weihnachtsbaumkulturen zum Gras fressen eingsetzt werden können.

Lernen Sie unsere leistungsstarken "Unkrautvernichter" kennen.

 

Schafe

 

Der Ursprung

lässt sich nicht mehr mit absoluter Genauigkeit feststellen, doch stimmen alle, die sich mit seiner Geschichte beschäftigt haben, darin überein, das sie in den englischen Landschaften Shropshire und Staffordshire zu Beginn bis Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden ist.

 

 

Das Shropshire geht auf verschiedene Schafrassen zurück, die mit der Feinheit der Wolle zugleich auch hohe Fleischqualität verbanden. Diese damals lokalen Rassen wurden mit zugekauften Leicester, Cotswold und Hampshireböcken veredelt. Sobald man die, mit dieser Einkreuzung bezweckten Eigenschaften erreicht hatte, wurde diese in Reinzucht weitergeführt.

 

Charakteristisch sind die grauen Gesichter, die von grau bis schwarz in allen Nuancen variieren, die Beine haben die selbe Farbe, die Wolle ist fein, dicht und elastisch. Ihr größter Fehler ist, dass ihre Körperproportion nicht vollkommen harmonisch ist.

 

Verbreitung der Shropshire Schafe

In England hat sich das Shropshire gegen Ende des 19. Jahrhunderts in ganz überraschender Weise ausgebreitet und stellte ein großes Kontingent des gesamten Wollhandels. Auf der Royal Agricultural Show in Shrawsbury 1884 wurden 175 Shropshires ausgestellt. Nicht weniger als 60 Aussteller aus 15 verschiedenen Ländern stellten ihre Shropshires aus. Diese Ausstellung brachte es mit sich , dass Tiere nach Amerika und Kanada verkauft wurden. Im Jahre 1906 wurden über 200 Shropshire zu Zuchtzwecken aus den Originalherden Englands exportiert.

 

 

Einsatz in Weihnachtsbaumkulturen

Damit aus einem kleinem Baum einmal ein schöner Weihnachtsbaum werden kann muß dieser besonders in den ersten Jahren Platz haben zum wachsen.

 

Dies kann man erreichen indem man die Flächen mit chemischen oder mechanischen Mitteln frei hält von lästigem Gras, oder aber mit Schafen beweidet. Unsere Schafe haben den Vorteil, dass sie die Nadeln der Weihnachtsbäume nicht auffressen, sondern tatsächlich nur das Gras, das dazwischen wächst. Gleichzeitig sorgen die eingesetzten Tiere für die Düngung der Kulturen.

 

Natürlich müssen die Tiere alle 2 bis 3 Wochen in ein anderes Tannenstück getrieben werden. Dies erfolgt mit Hilfe unserer Border Collies. Sally und Higgins sind in diesem Bereich unsere besten Mitarbeiter und unentbehrliche Helfer. Sie holen alle Tiere zwischen den Bäumen zusammen, so dass wir sie gemeinsam in eine andere Kultur führen können.